Wenn man auf einem – mittlerweile altertümlichen – 4:3 Monitor Filme im Breitbildformat anschaut, dann stellt man fest: Mindestens zwei Drittel der Technik sind umsonst eingesetzt.

Oben und unten dicker schwarzer Streifen.

Besonders fällt es auf bei Filmen wie zum Beispiel Tarantinos „The Hateful Eight“ mit einem Seitenverhältnis von 2,76 : 1.

Verwunderlich sind solche überbreiten Leinwände oder Bildschirme, wenn man sich ansieht wie wir sehen. Unser Auge ist rund, ein Ball, transparent. Eine fast halbkugelförmige Projektionsfläche hinter der Linse. Keine schwarzen Balken, keine Breitwand.

By Pignol23 (Own work) [CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons

By Pignol23 (Own work) [CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons

Wenn wir also nicht sehr nahe an einem Breitbild stehen, dann vergrößert sich bei einem in einer Dimension wachsenden Bildfläche bei Betrachtung eigentlich nur der sichtbare Anteil dessen, was wir nicht darstellen wollen. Der Hintergrund.

Bleibt abzuwarten wann die ersten Mobilen Endgeräte dann mit rundem Bildschirm auftauchen, wann wir uns den ersten Kreisprojektor ins Wohnzimmer stellen. 😉