iPad – WePad – you don’t get

iPad – WePad – you don’t get

Es kommt mir manchmal vor wie das Zeitalter der unbrauchbaren Produkte. Vieles wird neuerdings nicht gekauft, weil es einen primären Nutzen hat, sondern weil ein Hype darauf generiert worden ist. Zum Beispiel hat das topaktuelle iPad seinen hohen Marktwert wohl auch, weil man es 2 Stunden nachdem es erhältlich war, zerstören kann und dann mit dem Video der Tat schnell auf ein hohes Ranking bei youtube kommt – oder?

Mit unzerstörten Pads soll man Filme in HD Qualität sehen können – eben nur leider in XS Format. Wer es in der Ladepause seiner ganzen Gadgets mal wieder in ein reelles Kino geschafft hat, dem ist vielleicht aufgefallen, dass auch der größte Plasma-Bildschirm nicht an eine gute Kinoleinwand herankommt – ganz zu schweigen von der immer populärer werdenden DVD Betrachtung auf dem Laptop.

Mein Mobiltelefon weiß wo es ist, was es  in der näheren Umgebung noch so gibt, kann davon ein Foto machen und dies in meinen sozialen Netzen verbreiten. Wer dann noch ein Tool wie Google Latitude nutzt kann dann auf dem Minidisplay sehen wie sich seine Freunde von dem eigenen Standpunkt fluchtartig entfernen – wahrscheinlich aus Angst auch mit dem wenig schmeichelhaften Objektiv verewigt und veröffentlicht zu werden.

Das 10 Jahre alte Mobiltelephon, welches ich noch besitze, kann natürlich nicht damit aufwarten – aber das monochrome Display lässt sich prima auch im hellsten Sonnenlicht ablesen. Die Akkulaufzeit erlaubte auch mal fast 10 Tage Erreichbarkeit fernab jeglicher Ladestation.

Zusammenfassend: Bei vielen Geräten geht die Entwicklung dahin, immer mehr Funktionen anzubieten, aber die nicht unbedingt besser.

Woran das wohl liegt? Meine These – wir wollen doch alle nur spielen – nur das Zugeben fällt uns schwer.

Dabei ist es doch ein schöner Entschuldigungsgrund, wenn das barcode-scannende Komunikations-Brikett mir den Weg zum nächsten Discounter weist, bei dem ich dann geduldig in der Schlange wartend, Textkorrekturen vornehmen kann. So kann ich die Anschaffung ja rechtfertigen. Naja, und dann ist der abwischbare Glasuntersetzer mit 10 Stunden Akkulaufzeit erst recht ein must-have!

comming soon: Sammelcontainer für ausgelesene E-Books!

By |2016-10-16T15:53:19+00:00April 14th, 2010|allgemein, Unter den Scanner geraten|1 Comment

About the Author:

CEO und Kreativkopf bei pr-ide. Kreuz und querdenkend, gerne segelnd. Immer auf der Suche nach innovativen Lösungen - manchmal schon bevor das Problem erkannt wurde.

One Comment

  1. brainbuzz Dienstag, 4. Mai 2010 at 12:41 pm

    Es gibt gut gemachtes Design was die Formensprache so aufnimmt das man glatt meint es wäre Original 😉

    via: http://friendfeed.com/gokcebgoksel

Comments are closed.

contact

pr-ide

Spanische Allee 58
14129 Berlin
Postanschrift:
Postfach 38 01 31
14111 Berlin

PR-IDE | CITY OFFICE
Sybelstraße 41
10629Berlin

Telephone: +49306860203
E-Mail: info@pr-ide.de

Kontakt und Anfahrt

Mail senden!