Die Berlinale – ein großer Irrtum?

Die Berlinale – ein großer Irrtum?

Richtigerweise sollte es eigentlich das Berlinale heißen. Den Lesern wird das klar, wenn sie diesen Artikel gelesen haben.
Vielfach wird mit „Berlinale“ die gerade laufenden Internationalen Filmfestspiele Berlin bezeichnet. Das ist aber nur zum Teil richtig und wieder ein Paradebeispiel für Irrtümer der Geschichte.

Blicken wir zurück auf das Jahr 1951. Auf Initiative von Oscar Martay, seines Zeichens Film Officer der  US Militärregierung, fanden in Berlin  die ersten Filmfestspiele statt. Möglich gemacht auch durch Darlehen der Militärregierung, um die Finanzierung der Festspiele in den ersten Jahren sicher zu stellen.

Um die anderen Besatzungsmächte mit für das Geschehen zu interessieren, wurden bei den ersten Informationsveranstaltungen – sonst schwer zu bekommende – Getränke gereicht.

Das in Großbritannien beheimatete Ale war ein wahres Hilight für jeden sich in Berlin befindlichen Engländer. Den Amerikanern war das erst mal egal – gilt doch Ale in den USA als Bezeichnung für obergärige Biere.Leider lässt sich nicht mehr rekonstruieren, welche Biere nun wirklich ausgeschenkt wurden – einstimmig wurde das Berliner Bier jedoch als herausragend bezeichnet. „Berlin ale is wonderful“. So konnte man es häufig während der ersten Filmfestspiel-Tage hören. Und, Sie können es sich schon denken, deswegen ab dann nur noch als Berlinale bezeichnet wird.
Viel Spaß also auch weiterhin den Besuchern bei den berühmten Bierfestspielen.

Text entfernt. Keine Zitate mehr von Wikipedia.

By |2016-10-16T15:52:58+00:00Februar 16th, 2011|allgemein, it could be.., pr-ide, tourismus, Zu wahr um schön zu sein!|2 Comments

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CEO und Kreativkopf bei pr-ide. Kreuz und querdenkend, gerne segelnd. Immer auf der Suche nach innovativen Lösungen - manchmal schon bevor das Problem erkannt wurde.

2 Comments

  1. Der Berliner Bierliebhaber Mittwoch, 16. Februar 2011 at 4:43 pm

    Haben Sie auch eine Erklärung für die Ruhrtriennale (http://www.ruhrtriennale.de/)???

    • psack Mittwoch, 16. Februar 2011 at 4:56 pm

      das wird wohl ein Wortspiel sein. Aus den chemischen Verunreinigungen der Ruhr im allgemeinen – den Polyenen, hier den Trienen – die aber auch gleichzeitig Basismaterial für viele Filme sind. da zitiere ich gerne Wikipedia:

      Polyene sind in der Natur weit verbreitet. Meist sind es farbige Verbindungen.

      Ganz früher wurden natürlich auf Trienalen eher Dreiteilige Fernsehserien aus den USA vorgestellt – entgegen der klassichen Schule der Zweiteiler aus Venezianischen Filmstudios (Bienalen).
      Selbstverständlich wird auf allen Veranstaltungen auch gerne Bier getrunken – aber das hatten wir ja schon!

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