Smartmobilitities

Smartmobilitities

Ein Smart Phon ist eine feine Sache. Damit kann man E-Mails abrufen – bei aktuellen Modellen auch auf großem Display lesen – bei Topmodellen auch auf virtueller Mikrotastatur beantworten.

Ständig eingeloggt im sozialen Netzwerk – damit kann man jeden Schnappschuss innerhalb von Sekunden  mit seinen Freunden teilen – wenn die darauf abgebildet sind und getaggt, erhalten sie auch noch eine Mitteilung, werden auffindbar und bleiben bei entsprechender Bildqualität und Motivwahl auch dem Freundeskreis erhalten.

Wem gerade nicht einfällt, was er twitterfacebookgoogleplussen kann, wird nicht durch Langeweile geplagt, kann er doch youtube Videos ansehen, online Spieleapps runterladen und auf Minibildschirmchen Katzen streicheln, die sich dann schnurrend auf den Rücken werfen.

Fahrscheine lassen sich auch kaufen. Per QR Code anzeigen und dann zum Beispiel in Zügen dem Schaffner präsentieren. Aber naütrlich nur dann, wenn man vorher nicht ausgiebigst an oben genannten Spielchen beteiligt war, dann präsentiert sich nämlich plötzlich der Blackscreen: Akku alle, das geht schnell bei diesen energiefresenden Anwendungen und vor allem mit den Li Ion -Akkus.

All die Qualitäten der Smartphones lassen sich nämlich nur ausspielen, wenn man sich nicht länger als  3-4 Stunden vom nächsten Netzstecker oder USB-Anschluss entfernt.

Damit reduziert sich der Mobilitätsradius der Smartphones ungefähr auf die Länge eines aufgewickelten 3-adrigen Kabels mit beidseitigem Schukostecker aus dem Baumarkt. Alternativ kann man die Starterbatterie aus dem Auto mitnehmen – mit einem 55Ah Akku lassen sich beachtliche Laufzeiten erzielen. Laufzeit heißt nicht Zeit auf zwei Beinen – dafür sorgt schon das Gewicht von 15 Kilo, dass dann unter dem Handy baumelt.

Als intelligenteste Lösung kommt einem dann noch der Stromgenerator in Frage – ein handelsübliches Modell kann mit einem 2,3 Liter-Tank zum Beispiel 5,5 Stunden betrieben werden – das entspricht in etwa der Ladezeit eines Akkus mit 10% Restladung . Mit 12 Kilo auch deutlich leichter als die 55Ah Autobatterie.

Die Abmessungen liegen auch innerhalb der Toleranzen der meisten Fluglinien für Handgepäck. Die schließen ja auch nur das betreiben von elektronischen Geräten während Start und Landung aus.  Ein 4Takt Otto-Motor der den Generator betreibt, fällt da ja nicht drunter.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Toleranzschwelle gegenüber laufender Generatoren in Flugzeug und Bahn entwickelt.

By |2016-10-16T15:52:30+00:00August 22nd, 2011|allgemein, Unter den Scanner geraten|2 Comments

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CEO und Kreativkopf bei pr-ide. Kreuz und querdenkend, gerne segelnd. Immer auf der Suche nach innovativen Lösungen - manchmal schon bevor das Problem erkannt wurde.

2 Comments

  1. hostbar Webhosting Dienstag, 30. August 2011 at 11:20 pm

    Eine gute Idee mit dem Generator, nur wohin mit dem notwendigen Benzinvorrat 😉 ? Nein im Ernst, so ungern ich mein Smartphone missen möchte (und das nicht wegen Facebook und Co), hat sich in meinen Augen bei den Akkus in den letzten Jahren zu wenig getan. Natürlich sind sie besser und leistungsfähiger geworden, aber die Anforderungen steigen genau so schnell. Wenn ich mich recht erinnere hat mein Smartphone mit Touchscreen vor 4 – 5 Jahren auch nur einen Tag gehalten ..

    Es fehlt einer grundlegenden Innovation in dem Gebiet.

    • psack Mittwoch, 31. August 2011 at 8:50 am

      Ausgehend von der Akkulaufzeit ist mein heutiges Smartfon mit meinem ersten Nokia 2110i vergleichbar – mit etwas Glück hielt das auch einen Messebesuch durch…
      Dafür war das Display auch bei der hellsten Sonnenbestrahlung lesbar…

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