BER auf den Hund gekommen

BER auf den Hund gekommen

20130816_174508_Kottbusser StraßeLaufen auf den Laufstrecken der Welt ist inspirierend und kreativitätsfördernd. Besonders heute Morgen, nach einem Frühlingshaften Sonntag ein heftiger Regen, die Aussichten  in den frühen Morgenstunden den dann besonders intensiven Duft frisch blühender Blumen und Sträucher in die Nase zu bekommen ist verlockend.

Vorsicht – nachfolgender Text kann bei empfindlichen Menschen Unwohlsein und Appetitlosigkeit hervorrufen!

Was man dann um den Schlachtensee erschnuppert ist allerdings weit davon entfernt. Es riecht nach Hund, genauer nach dem was aus dem Hund herauskommt, oder nach dem was aus dem Hund herauskam, dann irgendwann in ein graues Tütchen verschwand, welches dann irgendwo am Wegesrand gelagert wurde und dann jetzt aufgeplatzt seinen frisch angefeuchteten Inhalt olfaktorisch wiedergibt.

Erstaunlich – sollte doch das liegengelassene Häufchen  nach § 8 Abs. 4 i.V.m. § 8 Abs. 3 und § 9 Abs. 1 Nr. 6 des OwIg Kataloges (überraschend was der Designer so alles weiß…) mit 35 Euro geahnt werden können.

Hat einer der werten Leser einen Hund, der mal gehäufelt hat und danach ein Bußgeld verrichten musste? Oder kennt er jemanden? Vielleicht auch nur jemanden der jemanden kennt der davon gehört hat das einer gesagt hat er würde jemanden kennen?

Genau! Da haben wir es – noch mal schnell nachgezählt wie viele Hunde es gibt, um die 165.000. Die machen täglich 333.000 Haufen –  ihhh!

Jetzt kommen wir langsam zum kreativen Teil, weil es uns erscheint der Berliner Senat ist bei Finanzierungsfragen ähnlich einfallsreich wie einst Nero, bei der Formulierung von Feuerlöschübungsplänen.

Wie viele Haufen werden von den Hundehaltern wohl entsorgt? Rechnen wir mal positiv mit 50% bleiben – abgerundet, damit es sich leichter rechnen lässt um die 150.000 Haufen am Tag – also so um die 4.500.000 im Monat.

Wenn jeder dieser Haufen mit 35 Euro geahndet würden worden wäre,  wären das 157.500.000 Euro im Monat.

Das Gesetz gibt es seit 1978 – wir sind mal wieder großzügig und rechnen erst seit Euro Einführung (15 Jahreszeitraum) und kommen dann bei niedrigen 3,00% Zinsen pro Anno (Wer nachrechnen möchte!) auf 35.723.166.388,59 Euro

Nun teilen wir den ganzen Schei.. durch die geschätzten Kosten des BER (mal 6 Milliarden angenommen) also 35723166388,59:600000000 Euro, dann macht das 5,95386 Flughäfen. Prima!

Es müssen also nur die 35723166388,59 Euro von 50% aller Hundehalter nachgefordert werden – also nur 239.154,44 Euro pro Schnauze, oder Nase!

Das müsste doch zu machen sein!

Es reicht wenn uns der Senat für diesen tollen Finanzierungsplan die Summe entsprechend der Baukosten für einen Flughafen übergibt, und weil dann noch genug Geld übrig ist TXL am Leben lässt, den können wir nämlich innerhalb eines Tages erreichen!

 

PS – wir beschäftigen uns eigentlich nicht mit solchen Dingen im Alltagsgeschäft, aber es musst ja mal gedacht werden! 😉

By |2016-10-16T15:50:08+00:00April 7th, 2014|allgemein, Schlachtensee|Kommentare deaktiviert für BER auf den Hund gekommen

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CEO und Kreativkopf bei pr-ide. Kreuz und querdenkend, gerne segelnd. Immer auf der Suche nach innovativen Lösungen - manchmal schon bevor das Problem erkannt wurde.

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