Nachhaltigkeit im Design

Nachhaltigkeit im Design

Screenshot_2013-08-08-08-29-26Gutes Design ist nachhaltig – Punkt! Das heißt wir vertreten den Ansatz, das wirtschaftlicher Erfolg eines Unternehmens nicht durch anheizen einer Konsumkette mit schnellem Produktwechsel basieren sollte. Produkte sollen durch Qualität und angemessenen Umgang mit Ressourcen überzeugen.

Im kleinen pr-ide Labor fand daher mal ein Experiment statt.

Versuchsgegenstand: ein Handy – HTC Sensation mit t-mobile Branding. Vor nicht allzu langer Zeit noch technologisches Flaggschiff, jetzt in die Jahre gekommen und mit nicht mehr aktueller Software auch etwas lahm.

Von den technischen Spezifikationen aber durchaus mit aktuellen Hightech Derivaten im sogenannten Mini Format vergleichbar.

Um den aktuellen Software Stand des Android Handy auf den aktuellen Stand zu bringen muss man sich etwas mit der Materie beschäftigen – aber wer einen Videorecorder bedienen kann, bei einem Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn Tickets zu seinem Zielbahnhof kaufen kann und sich auf den Internet Seiten der Telekom zurecht findet, der hat gute Aussichten auf Erfolg.

Erste Hürde – der sogenannte Bootlader des HTC ist gesperrt, dafür bietet aber HTC selber ein Tool an.

Dies ist noch relativ einfach zu bewerkstelligen. Schwieriger wird es beim nächsten Schritt, das sogenannte “S-on” des Bootladers muss auf “S-off” geschaltet werden. Nur mit dieser Einstellung lassen sich aktuelle Custom Roms (Betriebssystem) aufspielen. Wer jetzt gas googeln anfängt sollte auf der Hut sein. Hinter den größten Donwload und Klickmich Feldern lauert oftmals fiese Malware!

Wer erfolgreich googelt und jetzt zur Freischaltung auf den “JuopunutBear S-OFF” Wire Trick stößt mag an der Ernsthaftigkeit  zweifeln, der funktioniert aber tatsächlich.

Dazu muss die Abdeckung der SD Karte mit einem Kontakt auf der  Gehäuse Rückseite verbunden werden (abgenommene Abdeckung) – aber erst wenn die ControlBear Software mit USB Verbindung zum Handy auf dem Rechner läuft. Wer auch immer sich das ausgedacht hat, die Verbindung alleine reich nict – sie muss nach folgendem Zeitschema ablaufen: Kontakt 0,5 sek, Pause 1,5 sek, Kontakt 0,5 sek. Offenbar habe da schon einige tagelang Rythmen bis zur völligen Verzweiflung geklopft, bis der richtige gefunden war.

Der Designer gibt hier den ergonomischen Rat: mit der Fingerspitze lässt sich die Abfolge leicht klopfen. Wer sich also mit etwas Draht und einer Büroklammer eine Vorrichtung biegt mit der man einfach wie mit einem Taster den Kontakt herstellen kann wird wohl schneller zum Ziel kommen. (Zwei Versuche waren es letztlich)

Jetzt die Überraschung, befreit von allem unnötigen – was vorher nicht deinstallierbar war (facebook, dropbox,  googlemail etc.) wartet das HTC mit viel freiem Arbeitsspeicher auf. Die Performance  mit der neueren Android Version ist überzeugend und das verwendete CyanomonMod  macht was her.

Fazit: wer ein altes Android  Handy sein eigen nennt kann ja mal das Update wagen- damit bekommt man auf alles Fälle ein attraktives Zweithandy zu Stande – möglicherweise auch eine Alternative zu S4 und HTC mini.

By | 2016-10-16T15:50:46+00:00 August 8th, 2013|allgemein, how to|Kommentare deaktiviert für Nachhaltigkeit im Design

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Philipp Sack
CEO und Kreativkopf bei pr-ide. Kreuz und querdenkend, gerne segelnd. Immer auf der Suche nach innovativen Lösungen - manchmal schon bevor das Problem erkannt wurde.

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