Wenn Sie ein Auto besitzen, dann werden Sie kaum vor der ersten Ausfahrt an jeder Ecke Schaumstoffpolster anbringen und den Lack mit einer Schutzfolie bekleben. Auch Brillenträger mit Schutzfolie vor den Kunststoffgläsern sind selten zu finden. Auch wenige Armbanduhren werden durch Folien, Cases oder Bumper Ecken vor dem rauen Alltag bewahrt. Der Fernseher bekommt im Winter keine Pudelmütze auf und der Toaster im Sommer keinen Hitzeschutzmantel. Der Eiswürfel im Drink schwimmt nicht im Styroporkästchen, der Regenschirm hat keinen Spritzschutz.

Die meisten Produkte werden genutzt wie geliefert!

Ganz anders Smartphones, hier haben die meisten schützende Folien aufgeklebt, viele nutzen Hüllen – bei deren Verwendung man sich fragt warum die Entwickler so viel Hirnschmalz verwendet haben, um eine dünnes Gehäuse hinzukriegen.

Silikonhüllen, Displayabdeckungen oder Haltehilfen – ein boomender Markt. Oder einfach nur ein schlechtes Produkt? Lassen Sie ihr Smartphone einmal vom Tisch fallen, stecken sie es in die Hosentasche mit etwas Bargeld oder setzen Sie sich einfach mal drauf. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist das Display ruiniert, der Rahmen zerschrammt – möglicherweise das ganze Gerät unbrauchbar.

Meines Erachtens sind die aber Dinge die im täglichen Alltag eines Smartphone Lebens vorkommen – nur nicht in Design und Konstruktionen berücksichtigt sind.

So ist das, wenn man was nicht selber designt hat der Designer es manchmal schwer das passende Livestyle Produkt zu finden 😉

*Und demnächst beschäftigen wir uns mit dem Thema: Es gibt kein richtiges Eingedeutschtes! 😉