Heute mal etwas der Jahreszeit angepasstes – Kürbissuppe! Schon alleine wegen des rötlichen Wahlergebnisses. (Berlin!)

Dazu nehmen wir einen mittleren Hokkaido Kürbis, teilen ihn in zwei Hälften und separieren die Kerne zur späteren Kompostierung. Das Fruchtfleisch wird dann in circa 3 x 3 cm große Stückchen geschnitten – die Schale bleibt dran, der Strunk geht zu den Kernen, ebenso mögliche Druck- und Braunstellen.

Alles in eine Topf, Wasser drüber, so dass alles bedeckt ist und so lange kochen lassen bis das Kürbisfleisch leicht mit einer Gabel zerdrückt werden kann.

Jetzt kommt die Kokosnuss ins Spiel. Wir überlegen uns eine Methode wie man diese ohne Verluste an Mensch und Material aufbrechen kann. Ein Tipp: wenn der Bast schon entfernt ist kann mit einem spitzen Gegenstand in eines der drei dunklen „Augen“ gebohrt werden – dann die Milch aufangen und die Schale mit einem Hammer aufbrechen. Die Kokosnuss dabei locker in der Hand halten und aufpassen dass keine Finger zwischen Hammer und Nussschale geraten 😉

Jetz wird das Fruchtfleisch der Nuss mit einem kurzen Messer eingeritzt und dann aus der harten Schale gelöst. Für einen Kürbis benötigt man ungefähr ein Achtel des Kokosnussmarkes.

Das Mark, eine 16tel Chilischote und ca. 2 Teelöffel Madras Curry  (So wird’s gemacht: 5 EL Koriander; 2 EL Cumin (Kreuzkümmel);  2 EL Kurkuma; 1 EL Ingwerpulver;  1 TL gem. gelbe Senfsamen;  1 TL Bockshornkleesamen;  1cm einer Zimtstange; 3  Nelken; 1/2 TL grünen Kardamom geschält; 3 getrocknete rote  Chilis; 1,5 TL schwarzer Pfeffer)

Jetzt die Kürbisteile mit Kochwasser, den ausgelösten Kokosnussmark und dem Curry sowie eine Prise Salz in den Mixer oder mit Pürrierstab schreddern.

Kleingehackte glatte Petersilie dazu – 1cm³ und wenn vorhanden etwas frischen Koriander.

Mit etwas Weißbrot dazu reicht dies einer  mittleren Kreativ- Agentur für 6 Stunden innovativer Gedankenarbeit!