Die Natur macht es uns vor – manchmal verstehen wir es auch. Einer der ersten erfolgreichen Designer, Leonardo da Vinci, suchte und fand in der Natur Anregungen zu seinen Flugmaschinen.

Die Spanischen Galeeren erhielten eine optimierte Form des Unterwasserschiffes durch die Analyse von Fischkörpern wie Dorsch und Makrele.

Bei diesen Fällen handelt es sich um eine analoge Umsetzung. Abstraktions-Bionik geht den umgekehrten Weg. Untersuchungen von Naturphänomenen lassen Prinzipen erkennen die dann im technischen Alltag umgesetzt werden. Wie zum  Beispiel die Erkenntnis, nicht die hochglanzpolierten Flächen neigen weniger zur Verschmutzung oder sind strömungsgünstiger, es sind die Mikroskopisch kleinen Oberflächenstrukturen die diesen Effekt erzeugen.

Die Literatur nennt viele Fälle in denen Anlehnungen an die Natur Grundlage der Erfindung sein sollen. Ob Tintenfische wirklich Paten der Rakete und Klimaanlagen bei den Termiten abgeschaut wurden, um nur zwei Beispiele zu nennen, sei dahin gestellt. Der segelnde Designer denkt an eine spätere Interpretation.

Was heute aber zählt ist der Blick nach vorne, mit gezielten Fragen.

Wie zum Beispiel frage ich die Wildgans oder die Brieftaube nach den Weg, wenn das Navi ausfällt? Wo kann ich das Handy-Ladekabel beim Zitteraal einstecken, wenn sonst kein Strom vorhanden ist? Wie übertrage ich das Wegenetz des Ameisenstammes auf die Straßen-Verkehrsplanung?

Viele spannende Fragen die noch zu stellen sind.

Es wird wohl keinen gewollten konstruktiv bionischen Zusammenhang beim Abknicken zwischen Pollern und Kiefern im Sturm oder Ansturm mit einem SUV  geben – aber man könnte ja Kiefern statt Poller pflanzen!

Sind auch nicht so leicht zu übersehen…. 😉

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