1. Abstimmung – wie viele sind für Variante A? Wer ist noch für Variante B? ! Design ist kein demokratischer Prozess, Design ist ein kreativer Prozess! Abstimmungen hingegen finden zum  Beispiel im Bundestag statt.
  2. Es soll allen gefallen! Design polarisiert – wenn man die beiden Pole an einem Kompass angleicht wird die Richtungsanzeige nicht besser!
  3. Es soll nicht viel kosten! Irgendjemand muss sich auch ein schlechtes Produkt ausdenken – der mag vielleicht weniger kosten wie ein guter Designer der sich Gedanken macht, aber der Gewinn wird höchstwahrscheinlich geringer. Weniger Kosten = weniger Gewinn!
  4. Firma B macht so etwas, das wollen wir auch! Schön – Firma B verkauft sagen wir 100.000 Produkte, wenn Sie als Firma A nun etwas ähnliches machen, dann verkaufen im besten Fall Firma B und Sie jeweils 50.000 Einheiten. Man sollte also den Ehrgeiz darin setzen, das man Firma B, C, D und E dazu bringt so etwas zu sagen wie: Firma A (also Sie) macht so etwas!)
  5. Das haben wir noch nie gemacht! Kann sein, dann wird es aber Zeit für eine Änderung! Innovationen und Erfolg sind in den seltensten Fällen aus altbewährtem und unverändertem entstanden.
  6. Der Herr X hat auch immer so gute Ideen! Das mag sein, aber Herrn X brauchen wir nicht unbedingt zu fragen. Es sei denn Herr X gibt im Restaurant dem Koch ein gutes Rezept, erzählt seinem Zahnarzt wie die Wurzel-Behandlung funktioniert und denk sich erfolgreich eine Software zur Abgaswerte Senkung aus (Sorry – der musste sein 😉 Dann ist Herr X wirklich ein ernst zu nehmendes Universalgenie!
  7. Punktelisten! Listen wie: vier Dinge die erfüllt werden müssen (Was wenn man noch eine  fünfte Idee hat?) Acht Sachen die wir beim Mitbewerber gut finden! Sieben Dinge die man beim Entwurfsprozess vermeiden sollte….. 😉