#9

#9

Nur noch wenige Tage bis zum Weltuntergang – dieser liegt in diesem Jahr praktischerweise – und sehr zum Leidwesen des partizipierenden Einzelhandels – vor Weihnachten.

Fundiertes Halbwissen und Hintergrundinformationen über die Gefahren und wie man sich verhalten sollte, kann man der zuständigen Fachpresse entnehmen.

Wer sich vom gestrigen Kulturabend erholt hat und nicht mehr über den Sinn des Yeti-Lebens nachgrübelt – der kann seine Freizeit mit Backen verbringen.

Kalorienhaltige Brownies helfen einen auch über den Weltuntergang hinweg – einfache Gesetze aus dem Bereich der Chemie, der Massenerhaltungssatz!

Brownies light!

Zutaten: 6 Tafeln Zartbitterschokolade (keine Kuvertüre!) halbes Pfund Butter, 300 g Mehl, 400 g Zucker, Prise Salz, etwas Essig, ca 4 g Backnatron (Natriumhydrogencarbonat), Tüte Vanillezucker, 6 Eier (Weiße gehen auch für Brownies..), 30 Minuten Zeit und ein Backofen.

Backofen Warmluft auf ca. 180°, Ofen Klassik auf ca. 200° vorheizen

Vier Tafeln der Schokolade – am besten im Wasserbad – mit der Butter schmelzen.

Die anderen zwei Tafeln zerbröseln oder hacken.

Vanillezucker, Zucker und die Eier (geschält!) verrühren.

Die nicht zu heiße Schokomasse dazu.

Dann das Backsoda und 5 Esslöffel Essig dazu (das macht den Teig nicht sauer – sondern reagiert mit der Backsoda, gast aus und gibt dem ganzen etwas Lockerheit – ohne den merkwürdigen Nachgeschmack üblicher Backpulver)

Ein Teil der gehackten Schokolade eingerührt, dann alles auf einem hochrandigen Backblech (Backpapier!) verteilen. Rest-Schokolade darauf verstreuseln – nun für maximal 25 Minuten – vertikal mittig im Ofen ausgerichtet – backen.

 

About the Author:

CEO und Kreativkopf bei pr-ide. Kreuz und querdenkend, gerne segelnd. Immer auf der Suche nach innovativen Lösungen - manchmal schon bevor das Problem erkannt wurde.

One Comment

  1. Stefan Wehmeier Freitag, 14. Dezember 2012 at 10:57 pm

    Armageddon

    Bei gegenständlichen Fehlinterpretationen von metaphorisch beschriebenen, funktionalen Zusammenhängen entstehen schwere Missverständnisse. Ist die gegenständliche Interpretation von „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ noch durchaus sinnvoll, kann sie bei „Der Experte ist schwer auf Draht“ nur als gegenständlich-naiv bezeichnet werden. Wird die gegenständlich-naive Fehlinterpretation berufsmäßig betrieben, weil sie sich an viele ganz Ahnungslose gut verkaufen lässt, entsteht eine Religion (Cargo-Kult). Und weil sogar die Anhänger eines Cargo-Kultes ihren Stolz haben, nennen sie es dann auch „Religion“. Vorteil: Elementare funktionale Zusammenhänge, die schon früh erkannt wurden, geraten nicht in Vergessenheit. Nachteil: Ihre wahre Bedeutung wird durch den Cargo-Kult verdeckt. In Religionen gibt es viel – Funktionales – zu entdecken.

    Die originale Heilige Schrift – die „heilige Bibel“ nur bis Genesis_11,9 – behandelt immer und ausschließlich die Basis allen menschlichen Zusammenlebens und die grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung: Makroökonomie und Geld. Die Suche nach der „Arche Noah“ bitte einstellen: „Wasser“ = liquides Zinsgeld, „Sintflut“ = Hyperinflation.

    Stellen wir uns also die Frage: Gibt es eine größte anzunehmende Katastrophe, die eine ganze Zivilisation auslöschen kann, ohne dass sie die Möglichkeit hat, sich davon in absehbarer Zeit zu erholen? Die gibt es und unserer „modernen Zivilisation“ steht sie unmittelbar bevor.

    Angst? Die sollten Sie haben!

    Warum haben Sie keine Angst?

    Weil Sie in einem Cargo-Kult leben – ob Sie daran glauben oder nicht.

    Gleich haben Sie Angst: Armageddon = globale Liquiditätsfalle.

    Wenn Sie immer noch keine Angst haben, fehlt Ihnen die Kenntnis der Grundlagenliteratur: „General Theory of Employment, Interest and Money“, John Maynard Keynes, 1935 („Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes“, 1936). Doch selbst wenn Sie die ganze Schwarte gelesen haben, haben Sie wahrscheinlich nur „Bahnhof“ verstanden und könnten sich möglicherweise noch in Ihrem Aberglauben gestärkt fühlen, dass die „hohe Politik“ die so genannte „Finanzkrise“ mit der Unterstützung vieler so genannter „Finanzexperten“ schon irgendwie in den Griff bekommt. Allerdings: Sowohl J. M. Keynes als auch die „hohe Politik“ und die „Finanzexperten“ befanden oder befinden sich innerhalb des Cargo-Kultes, sodass die Aussichten, dass ausgerechnet diese Patienten die größte anzunehmende Katastrophe der Weltkulturgeschichte noch rechtzeitig abwenden könnten, nicht besonders gut sind. Glauben Sie bitte nicht, Herr Schäuble, in seiner Eigenschaft als „Finanzminister“, könnte Ihnen erklären, was eine Liquiditätsfalle ist; und Prof. (Un-)Sinn würde Ihnen vielleicht weismachen wollen, dass „so etwas“ gar nicht existiert.

    http://www.deweles.de/willkommen/cancel-program-genesis.html

Comments are closed.

contact

pr-ide

Spanische Allee 58
14129 Berlin
Postanschrift:
Postfach 38 01 31
14111 Berlin

PR-IDE | CITY OFFICE
Sybelstraße 41
10629Berlin

Telephone: +49306860203
E-Mail: info@pr-ide.de

Kontakt und Anfahrt

Mail senden!