Vom Brettchen streicheln zum…

Vom Brettchen streicheln zum…

Wer die letzten 15-20 Jahre im Tiefschlaf, künstlichem Koma oder Feuerland verbracht hat, wird sich – jetzt aufgewacht bzw. wieder da – wundern.
Denn ganz egal, ob im Supermarkt, beim Bäcker oder im Bioladen am Soja-Regal – überall das gleiche Bild. Verträumt auf ein kleines Kästchen blickende Menschen, die die glänzende Oberfläche liebevoll und zart mit ein oder zwei Fingern einer Hand, streichelnd und sanft berühren.

Offensichtlich – so der verschlafene Betrachter – kann man sich mit den Kästchen unterhalten: es rappelt, piepst, gibt Musik von sich und manchmal ertönt ein laut aus früheren Zeiten, so wie die guten, treuen und stabilen Bakelit Telefone. Allerdings: halten sich die Menschen dieses Ding an die Backe. Trost?!

Wieder andere halten das Kästchen weit von sich entfernt – mit zwei Händen und ausgetreckten Armen. Blicken dabei verklärt auf die glänzenden Oberflächen, nur um diese zwischen sich selber und andere Personen oder Gegenstände zu bewegen. Wenn diese Leute dann ganz konzentriert schauen, kommt aus dem Kästchen häufig ein Geräusch dass an den Auslöser eines Fotoapparates erinnern könnte.

Und weiter? Was in den nächsten Jahren?

Wird es weitere Änderungen geben? Was ist mit Bedienung, Aussehen und Anmutung sowie sozialer Akzeptanz? Neue Ideen?

Kann ein Telefon nicht einfach ein Armreif sein, bei Bedarf wird auf die Handfläche – verzerrungsfrei – eine Grafik projiziert, die sich mit der anderen Hand bedienen lässt?! Oder: die realisiert auf welchen Teil der dargebotenen Informationen wir unseren Focus setzen und entsprechend agieren?

Meine Zukunft möchte ich auf jeden Fall nicht damit verbringen begriffsstutzigen Kästchen Geschichten zu erzählen, in der Hoffnung es passiert was ich gewollt hatte – oder zumindest etwas witziges, über das sich zu bloggengoogleplussenoderfacebookern lohnt. Wenn da nicht schon jemand schneller war!

 

By |2016-10-16T15:52:23+00:00Oktober 25th, 2011|allgemein, Design|3 Comments

About the Author:

CEO und Kreativkopf bei pr-ide. Kreuz und querdenkend, gerne segelnd. Immer auf der Suche nach innovativen Lösungen - manchmal schon bevor das Problem erkannt wurde.

3 Comments

  1. Hotelbloggerin Mittwoch, 26. Oktober 2011 at 1:38 pm

    Das bewegt mich auch, aber nicht so sehr, bin ja auch kein Designer. Ich hoffe nur, dass man die vielen Möglichkeiten überhaupt noch technisch oder zeitlich beherrscht. Wenn man nicht jemanden kennt, der sich auskennt, dann ist man manchmal ganz schön aufgeschmissen. Und deshalb bin ich froh, dass ich jemanden kenne, der arbeitet auch noch in einer tollen Agentur namens pr-ide, na jedenfalls, der hilft mir immer und so schnell, dass ich immer richtig froh bin, dass ich ihn kenne. Kennen Sie auch so einen 😉

    • psack Mittwoch, 26. Oktober 2011 at 3:29 pm

      Wir sind ja froh wenn man helfen kann – aber ab und an gibts dann auch Grenzen… 😉
      Zum Beispiel: wann ist der beste Zeitpunk zum dist upgrade von lenny auf squeeze? Möglichst ohne Nachbesserungen und Ausfälle… Sollte die Hardware dann auch getauscht werden, hmhm…

      • Hotelbloggerin Mittwoch, 26. Oktober 2011 at 3:45 pm

        Und weil ich von dem zweiten Absatz kein Wort verstanden habe, bin ich so froh, dass ich Sie kenne. Sie könnten es sogar mir erklären. Und zukünftig halte ich die Grenzen besser ein, I’m so sorry 🙁

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