Der Designer ist kein Werbeprofi – wundert sich aber wie die Zahlung von Anzeigen im Onlinen Geschäft su funktioniert. Versuch einer Erklärung.

Immer wieder wenn ich mich mit Google AdWords oder Facebook Ads beschäftigen muss, stelle ich mir Bilder oder Geschichten wie folgende vor: Morgens beim Bäcker der Wunsch nach drei Schrippen, ungefähr 30 Cent das Stück – aus biologisch dynamischer Bodenhaltung etwas mehr. Diese wandern in die Tüte, der Kunde hinter mir sagt er zahlt 35 Cent, der weiter hinten in der Schlange stehende sagt „Ich nehme sie für 40!!“ Wird dann aber von der Dame mit Dackel um weitere 5 Cent überboten. Lächelnd überreicht der Bäcker die Tüte an die Dame. Ich bin leer ausgegangen – was bedeutet wieder hintenanstellen.

Oder Abends kaufen – dann ist die Menge der Mitbieter kleiner und ich habe gute Chancen die Schrippen für 25 Cent zu bekommen.

Klingt komisch?

Aber so läuft es ab im online Werbegeschäft. Nur statt Schrippen wandern hier Keywords über den Tresen.

Schlagwörter werden versteigert, der Höchstbietende bekommt seine Anzeige dem möglichen Kunden gezeigt.

Allerdings sind hier Zahlungsempfänger, Versteigerer und Verkäufer ein und dieselbe Person. Damit das nicht zu verwirrend ist wird dem Anzeigekunden auch nicht mitgeteilt wer da wie mitbietet – etwas Vertrauen muss ja schon sein 😉

Oder habe ich da was nicht verstanden?
Siehe auch:
Das Kleine Einmaleins der Keywords