"The Tempest" in der Pause....Ein Stück,  das mit der Macht  der Illusion und der Kraft der Kulisse spielt und darüber handelt. So gekonnt, dass der Zuschauer nicht weiß ob der – mögliche – Vertreter einer hier nicht zu nennenden Partei, der aus dem umgebenden Grün heraus mit aktuellen Wahlkampfplakaten die Bühne kreuzt, Teil der Inszenierung oder doch Stellverteter der die Insel bedrohenden Piratenmächte sein könnte.

Ein minimalistisches Bühnenbild,  in dem die Akteure in sehr phantasievollen und beindruckenden Kostümen den Zuschauer verzaubern. Witzig, schön, unterhaltsam und sehenswert.

Der Sturm” vom Altmeister W. Shakespeare in einer Inszenierung der Shakespeare Company Berlin

Wer früher kommt, hat mehr vom Licht – und kann dann über die zugewachsenen Bahntrassen des ehemaligen Bahnbetriebswerkes laufen.

Be not afeard; the isle is full of noises,
Sounds, and sweet airs, that give delight and hurt not.
Sometimes a thousand twangling instruments
Will hum about mine ears; and sometime voices
That, if I then had waked after long sleep,
Will make me sleep again; and then in dreaming,
The clouds methought would open, and show riches
Ready to drop upon me, that when I waked
I cried to dream again.

(Shakespeare?! Wer weiß schon, ob es Shakespeare war?!)

Der Tip -> Hingehen Anschauen 😉

 

ps – Die Darbietung ist in Deutsch ..