Orange zum Beispiel! Geht als Saft oder mit Ente. Mit Pute, Rosmarin, Knoblauch, Lachs oder Trüffel. Kaum ein Land in Europa, dass nicht ein Rezept mit Orangen in seiner Nationalen Kochbuchsammlung aufweisen kann.

Zur anstehenden Grillsaison die Sauce (mojo canario de naranjas) zum Lammkotelett:

  • 1 Knoblauchzehe, geschält
  •  1/2 grüne Paprika
  • 1 Habanero, Jalapaneo oder Chilischote
  • etwas glatte Petersilie
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Kreuzkümmel (Cumin)
  • Saft von 2 Bitter-Orangen (wahlweise auch süße)

 

Zubereitung:

Alle Zutaten in grobe Stücke hacken (wer mag – auch den Saft), mit einem Pürierstab vermengen und den Saft dazu geben bis eine homogene Masse entstanden ist.

Anderes geht nicht immer

– auch wenn es was mit Grill zu tun hat – Currywurst zum Beispiel. Das Aroma ist mit Berlin verbunden wie der Hundekothaufen auf dem Gehweg oder der rappelnde Rollkoffer in Mitte.

Als Marmelade (wir sprechen von der Currywurst) kaum vorstellbar, als Pizza-Belag sowie als Kartoffelchip Geschmackrichtung schon beim den Discountern ohne kulinarische Prägung erhältlich.

Orange als Kopfnote bei Duftstoffen – kommt vor. Currywurst wird sicher schwierig werden. Als Zahnpasten oder Mundwasseraroma sicherlich unverkäuflich!

Aber sicher kann man sich da nicht sein – etwas historischen Lesestoff hierzu

PS – Gutes Design geht immer 😉