Und nicht jeder Grill taugt zum BBQ
Das klingt verwirrend, also entwirren wir.
BBQ oder richtig Barbecue stammt von dem Wort barabicu ab, aus der Sprache der Taino in der Karibik. Dabei wird ein Loch gegraben, da kommt ein Topf rein, darauf etwas Fleisch, bevorzugt eine ganze Ziege, noch etwas Holz, Blätter und Kohle drumherum, anzünden, warten, ausgraben – geniessen!
Im englischen und deutschen Sprachraum wird Barbecue zunehmend als Synonym für das Grillen genutzt. Hierbei wird aber das Fleisch direkt über der Glut gegart, bei Temperaturen zwischen 200 und 300 Grad. Beim Barbecue hingegen sind Temperaturen um die 130 Grad üblich.
In North Carolina hingegen wird das eigentliche Grillen über glühenden Kohlen als cookout bezeichnet – im Freien kochen. Das britische to grill hingegen bezeichnet eine Hitzeeinwirkung von oben.
Dann gibt es noch die Smoker – aber das führt jetzt zu weit.
Einfach die kommende Grill-Saison abwarten (pr-ide denkt früh an morgen ) den frisch erworbenen BBQ (Der Grill unter die BBQ!) anheizen und in die leckere (Tofu?) Brat-Wurst beißen 😉